Samstag, 31.01.2026
19:00 Uhr, Haus der Kultur – Ainring
Trio Hilaris
Sarah Emmert (Violine) – Sven Ahnsjö (Cello) – Ralf Halk (Klavier)
Drei Musiker, die sich bei verschiedenen Engagements begegneten und sowohl auf persönlicher als auch auf musikalischer Ebene sofort verstanden – so entstand im Jahr 2025 das Trio Hilaris. Der Name steht für die Freude am gemeinsamen Musizieren und die inspirierende Energie, die aus diesem Zusammenspiel erwächst.
Das Programm führt das Publikum auf eine Klangreise durch verschiedene Stile und Länder. Die Reise beginnt mit zwei Arrangements bekannter Opernmelodien, mit das Programm im wörtlichen Sinne des lateinischen Wortes „hilaris“ eröffnet wird – heiter und unbeschwert. Die folgenden Werke entstammen der Zeit der Romantik und bringen die Gefühlswelt, Klangfülle und Harmonik dieser Zeit charakteristisch zum Ausdruck.
- Gioachino Rossini (Italien): Ouvertüre „Barbier von Sevilla“
- Wolfang Amadeus Mozart (Österreich): Die Zauberflöte
- Walter Rabl (Österreich): Fantasiestücke op. 2
- Felix Mendelssohn Bartholdy (Deutschland): Klaviertrio Nr. 1 op. 49 d-Moll
Das Publikum erwartet ein gefühlvolles, virtuoses und farbenreiches Programm, das die Vielfalt romantischer Kammermusik in all ihren Facetten erlebbar macht.
VITEN
Sarah Emmert (Violine)
Im Laufe ihrer Ausbildung erhielt Sarah Emmert Unterricht bei Prof. Paul Roczek, Priv.-Doz. Lavard Skou-Larsen, Prof. Hermann Kienzl und Brigitte Schmid. Sie absolvierte den Bachelor- und Masterstudiengang im Fach „Instrumental (Gesangs)pädagogik Violine“ an der Universität Mozarteum, das sie 2014 mit Auszeichnung abschloss. Zudem studierte sie „Musik- und Tanzpädagogik“ am Orff-Institut Salzburg. Ergänzend zu ihrem Studium nahm sie an Meisterkursen für Violine und Kammermusik unter anderem bei Tanja Becker-Bender und Louise Hopkins teil. Seit 2014 ist Sarah Emmert an der Musikschule Traunstein als Lehrerin für Violine und Musikalische Früherziehung angestellt. Neben vielfältigen Orchester- und Kammermusikprojekten ist sie regelmäßig als Dozentin in verschiedenen musikpädagogischen Bereichen tätig, so beispielsweise bei der „Jugendmusikwoche Altenmarkt“ (MuWo).
Sven Ahnsjö (Violoncello)
erhielt seine Celloausbildung bei Sebastian Hess in München sowie bei Prof. Ola Karlsson in Stockholm. Sven Ahnsjö studierte „Musikpädagogik“ sowie „Musik- und Theaterwissenschaft“ an der LMU München. Regelmäßig tritt er solistisch und kammermusikalisch im In- und Ausland auf, unter anderem mit dem „Trio Amiens“ und dem „Münchner Flötenduo“. Darüber hinaus war der Cellist Gast bei verschiedenen Festivals, darunter den Rieser Kulturtagen, den Donauwörther Kulturtagen und dem Kulturspektakel Gauting. Sven Ahnsjö ist Widmungsträger und Uraufführender zahlreicher Neukompositionen, u.a. von Herbert Baumann, Robert Owens, Jörg Duda und Franck A. Holzkamp. Nach vielen Jahren der Instrumental-Lehrtätigkeit in München und Salzburg ist er seit 2024 als Gymnasiallehrer für Musik tätig.
Ralf Halk (Klavier)
wurde 1968 in Karlsruhe geboren. Seine vielseitige musikalische Ausbildung absolvierte er in den Studiengängen Klavier und Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe sowie in Kirchenmusik an der Universität Mozarteum Salzburg. Der 1992 von ihm gegründete Chor „Cantus Solis Karlsruhe“ wurde unter seiner langjährigen Leitung national wie international sehr erfolgreich. Gleichzeitig war er künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Ettlingen. 2001 übersiedelte er nach Oberbayern und war zunächst als Musikschulleiter und Musikpädagoge tätig. Einige Jahre war er als Kirchenmusiker in Bad Endorf aktiv, bevor er 2005 am Musikum Salzburg angestellt wurde. Dort unterrichtet er Klavier und Orgel und ist als Betriebsratsvorsitzender tätig. Er verfügt über eine reichhaltige Konzerterfahrung als Pianist, Organist und Dirigent.
