SA 29.06.19 | 20.00 Uhr

HAUS DER KULTUR, Ainring

Konzert mit
Barbara Pöschl-Edrich – Harfe
Miriam Sonn – Flöte
Erika Emans – Viola

Kartenvorverkauf im Mozartstift € 12,- / erm. € 8,-
Abendkasse 14,- / erm. € 10,-

Programm

Jean-Marie LeClair (1697-1764)
Triosonate in D-Dur, Op. 2 Nr. 8
Adagio – Allegro – Largo – Allegro assai

Claude Debussy (1862-1918)
Sonate pour flûte, alto et harpe
Pastorale – Interlude – Final

Benedikt Brydern (*1966)
Hollywood Nocturne

Arnold Bax (1883-1953)
Elegiac Trio

Nicky Carligeanu-Birtu (*1964)
Rondo

 

Jean-Maria LeClair schrieb eine Vielzahl an Sonaten und Kammermusiken. Die Triosonate in D-Dur, Op. 2 Nr. 8 wurde vom The Debussy Trio in Californien bearbeitet und klingt in der vorliegenden Instrumentierung reizvoll und gelungen.

1915 schrieb Claude Debussy die Sonate für Flöte, Bratsche und Harfe, es sollte seine letzte vollständige Komposition sein. Bis zu seinem Tod im Jahr 1918 war Debussy krank und unfähig zu schreiben. Die Sonate gilt als wahres Meisterwerk, die drei Instrumente verweben sich kunstvoll und großartig in Klangfarben, Nuancen und Virtuosität.

Benedikt Brydern wurde als Pianist und Violinist am Richard-Strauss Konservatorium in München ausgebildet, bereist aber seither die Welt. Als Crossover Künstler wurde er mehrfach ausgezeichnet, er arbeitet als Produzent, Komponist, Violinist und Fotograf.

Der englische Komponist Arnold Bax ist bekannt durch seine zahlreichen Symphonien und Orchesterwerke. Bereits früh lernte er die keltische Musik und Kultur schätzen, später er verlegt seine Lebensmittelpunkt nach Irland. Das Elegiac Trio spielt mit den Klangfarben und Klangeffekten der Instrumente, und könnte als impressionistisch und malerisch beschrieben werden.

Der pulsierende Rhythmus des Rondos von Carligeanu-Birtu stellt die drei Instrumente in ein neues Klang-Licht. Der Komponist schreibt „… im Rondo bezeuge ich meine Bewunderung für rumänische Volksmusik, für Bartoks äußerst kontrollierte Energie und für Jazz-Harmonie. Die Einheit der Form wird erhalten durch das wiederholende Erklingen des Refrains. Die dynamischen Akzente teilen den 4/4 Takt auf, so wie ein Meißel auf einen Stein trifft, um eine asymmetrische Balance zu erlangen.“